Ein FIFA-Futsalfeld misst zwischen 25 × 16 m und 42 × 25 m; für internationale Wettbewerbe gilt 40 × 20 m als Standardgröße. Das klingt großzügig – doch Futsal lässt sich besser verkleinern als fast jede andere Sportart in diesem Bereich, weil das Spiel auf Ballkontrolle im engen Raum aufgebaut ist.
Dazu kommt: Futsal ist die einzige Sportart hier, bei der ein harter Modulboden kein Kompromiss gegenüber Rasen ist. Er ist der richtige Untergrund – die Sportart wurde genau dafür entwickelt.
Offizielle Futsalfeld-Maße
- International: 40 m × 20 m
- FIFA-Mindestmaß: 25 m × 16 m
- Tor: 3 m breit × 2 m hoch
- Torraum: ein Viertelkreis mit 6 m Radius ab jedem Torpfosten, verbunden durch eine gerade Linie
- Zweite Strafstoßmarke: 10 m von der Torlinie
Der Torraum wird als zwei Viertelkreise gezeichnet, nicht als Rechteck – deshalb lässt sich ein Futsalfeld nicht einfach durch andere Linien aus einem Kleinfeldplatz ableiten. Die Form bestimmt, wo der Torwart den Ball mit der Hand berühren darf.
Warum der Untergrund entscheidend ist
Ein Futsalball ist kleiner als ein Fußball und bewusst sprungarm – er springt in der Regel auf etwa ein Drittel der Höhe eines Balls der Größe 5. Diese Materialwahl prägt die gesamte Sportart und funktioniert ausschließlich auf einem harten, ebenflächigen und gleichmäßigen Untergrund.
Auf Rasen ist ein sprungschwacher Ball tot. Auf einem unebenen Untergrund wird er in einem Spiel, das auf schneller Ballkontrolle aufgebaut ist, unberechenbar. Der Untergrund ist hier also keine Randentscheidung – er ist das, was Futsal zu Futsal macht. Eine ebene Fliesenoberfläche auf einem sorgfältig vorbereiteten Untergrund liefert genau das Abrollverhalten, für das der Ball konstruiert wurde.
Griffigkeit ist ebenso wichtig wie Ebenflächigkeit. Futsal wird mit flachsoligen Schuhen gespielt, mit ständigen Stopps und Richtungswechseln – die Oberfläche muss den Fuß gleichmäßig freigeben. Zu viel Grip belastet die Knie der Spielerinnen und Spieler; zu wenig, und kein Drehbewegung ist sicher durchführbar.
Gartenfelder
Futsal lässt sich stärker verkleinern als die anderen Sportarten hier, weil ein kleines Feld noch ein echtes Spiel ermöglicht. Zwei gegen zwei auf 8 × 4 m ist sinnvolles Training – was man von zwei gegen zwei auf einem Viertel eines Netballfelds nicht behaupten kann.
- Ca. 8 × 4 m: Eins gegen eins und zwei gegen zwei – passt in einen Hinterhof
- Ca. 12 × 6 m: Drei gegen drei
- Ca. 18 × 9 m: Vier gegen vier – das klassische Gartenformat für Gruppen
- Ca. 24 × 12 m: Annähernd ein halbes Vollfeld
Bei diesen Größen vereinfachen sich die Markierungen auf Mittellinie, Mittelkreis und Torraum. Das hält ein kleines Feld übersichtlich, statt es mit Linien zu überziehen, die in diesem Maßstab keine Bedeutung haben.
Einfriedung
Bei Futsal ist der Ball deutlich länger im Spiel als im Fußball, und er verlässt das Feld schnell und flach statt hoch. Rückprallbanden oder ein niedriges Festbarriere halten das Spiel am Laufen und verhindern, dass der Ball alle neunzig Sekunden im Blumenbeet landet.
Für ein Gartenfeld ist das oft wertvoller als zusätzliche Fläche. Ein 12 × 6 m großes Feld mit Rückprallbanden spielt sich besser als ein 18 × 9 m großes Feld, auf dem der Ball bei jedem zweiten Kontakt im Aus ist.
Futsal oder Kleinfeld-Fußball?
Das ist nicht dasselbe, und es lohnt sich, diese Frage vor dem Bau zu klären. Futsal ist eine kodifizierte FIFA-Sportart mit sprungarmem Ball, ohne Banden im offiziellen Regelwerk und mit eigenen Spielregeln. Kleinfeld-Fußball ist ein Format – meist mit normalem Ball, häufig mit Rückprallwänden und nach lokalen Regeln.
Wenn Sie Ballgefühl und enges Passspiel trainieren möchten oder Ihre Kinder im Verein Futsal spielen, bauen Sie ein Futsalfeld mit korrekten Markierungen. Wenn Sie einen Spielplatz für Freizeitkickerinnen und -kicker suchen, sind Kleinfeld-Maße mit Rückprallbanden die bessere Wahl.
Ihr Feld planen
Messen Sie das nutzbare Rechteck aus, entscheiden Sie, ob Sie eine Einfriedung wünschen, und wählen Sie das größte Feld, das noch Platz dafür lässt. Alle oben genannten Größen sind im OnCourt Feldplaner vorkonfiguriert – Sie können eigene Maße eingeben, die Torräume korrekt platzieren und noch vor dem Erdaushub einen Preis einsehen.